Verhalten und Schutz gegenüber Zecken

Informationen zum Schutz vor Zecken

Eine Gefährdung durch Zecken ist nur zu erwarten, wenn man im Wald und Unterholz in Kontakt mit Sträuchern, Blättern und Ästen kommt. Zecken werden vom Mensch oder Tier von ihrem Platz abgestreift und lassen sich nicht fallen. Sie leben hauptsächlich in einer Höhe von ca. 20 - 40 cm. 
Zecken sind zwar Krankheitsüberträger, ihr Biss führt aber nicht zwingend zu einer Ansteckung oder sogar zu einer Erkrankung. Ob es zu einer Infektion kommt hängt erstens davon ab, ob die Zecke Träger der Erreger ist und ob der allgemeine individuelle Gesundheitszustand und die Konstitution des Menschen eine Ansteckung zulässt.

Planen Sie einen Spaziergang im Wald/Unterholz oder sollten Ihre Kinder dort spielen, ist es ratsam folgende Punkte zu beachten: 

Besuch im Wald/Unterholz
- helle, lange Kleider anziehen, so sind ev. Zecken auf der Kleidung schnell erkennbar.
- Hosenbeinenden wenn möglich in die Socken stecken.
- nach dem Besuch im Wald oder Unterholz, vollständig entkleiden und von Kopf bis Fuss nach Zecken suchen: Stellen wie Nacken/Haaransatz, Achselhöhlen, Kniekehlen und zwischen den Pobacken besonders beachten.

Verhalten bei einem Zeckenbiss
- Zecke nicht mit Olivenöl oder ähnlichem "ertränken"
- Zecke mit einem spezifischen "Zeckenhaken" bestimmt und gerade herausziehen, nicht drehen! Professionelle Zeckenhaken sind bei uns in der Praxis herhältlich.
- Stelle desinfizieren und nicht weiter berühren.
- Es können Rötungen entstehen, als Reaktion auf den Biss.
- Bissstelle über 3 Wochen beobachten. Bei Auffälligkeiten (Schmerzen, Ausbreitung der Rötung etc.) den Arzt aufsuchen.

Möchten Sie Ihre eigenen Abwehrschutz, oder den Ihrer Kinder,  bzw. die eigene Konstitution stärken, dann wenden Sie sich an unsere
Praxis, wir beraten Sie gerne.

Zeckenschutz beim Tier